In angenehmer Umgebung über literarische Texte, verschiedene Themenbereiche oder Autoren diskutieren, über wichtige Fragen der Philosophie nachdenken, von fachkundigen Dozenten angeregt und begleitet werden, in kleinen überschaubaren Gruppen diskutieren, zum Nachfragen und Vertiefen Zeit haben, beim abendlichen Rotwein immer spekulativer werden ... –
das ist die Idee der Literarisch-Philosophischen Ferienseminare.
Die Seminare richten sich an „interessierte Laien“. Menschen mit unterschiedlichen Vorbildungen treffen hier zusammen. Neugier, Offenheit und die Bereitschaft zum Austausch von Leseerfahrung sind wichtiger als intensive Vorbereitung. Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich. Natürlich ist es hilfreich, die Texte vorher zu lesen. Wer jedoch in ein Thema reinschnuppern möchte, wer immer schon mal mehr über ein Werk oder einen großen Denker, einen (un-) bekannten Schriftsteller oder eine schwierige Lyrik erfahren wollte, ist herzlich eingeladen. Wichtig ist die Freude an der Literatur und die Bereitschaft, sich mit den Texten auseinanderzusetzen.
Die Veranstaltungen haben Seminarcharakter. Die Dozenten geben
Einführungen und Hintergrundinformationen zu der Entstehungszeit der
Werke, über die Rezeptionsgeschichte, zu den Biographien der Autoren
und betrachten die Texte nicht nur nach ihrem Inhalt, sondern prüfen
auch, wie sich Form und Inhalt entsprechen.
Im Zentrum der
Seminare steht immer der Text, er ist Ausgangspunkt, Angelpunkt und die
Quelle, aus der geschöpft wird.